Haltung
Antisemitismus
Antisemitismus lehnt, diskriminiert oder behandelt Menschen allein wegen ihrer jüdischen Herkunft oder ihres jüdischen Glaubens unfair. Heute tritt er häufig auch als Antiisraelismus oder Antizionismus auf.
Fokus · Hintergründe · Orientierung
Das Israelforum ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für den Dialog und das gegenseitige Verständnis zwischen Juden und Christen einsetzt. Dafür sind bestimmte Themenbereiche für uns von besonderer Bedeutung, zu denen Sie hier Beiträge und Einordnungen finden.
Warum diese Themen?
Antisemitismus hat unsägliches Leid über Tausende Menschen gebracht. Ein Forum mit Israel und der jüdischen Gemeinschaft auf dem Herzen muss hierzu Stellung nehmen, informieren und mahnen. Archäologie ist ein unbestechlicher, bisweilen jedoch fehlinterpretierter Zeuge der Vergangenheit. Kaum ein Thema ist so politisch und ideologisch überlagert wie die Geschichte Israels.
Themenbereiche
Auf großen Bildschirmen führt die Scrollbewegung horizontal durch die Themen. Auf mobilen Geräten bleiben alle Bereiche klassisch untereinander lesbar.
Haltung
Antisemitismus lehnt, diskriminiert oder behandelt Menschen allein wegen ihrer jüdischen Herkunft oder ihres jüdischen Glaubens unfair. Heute tritt er häufig auch als Antiisraelismus oder Antizionismus auf.
Zeugnisse
Materielle Überreste erschließen frühere Zivilisationen. Uns interessiert besonders, wie archäologische Forschungsergebnisse zu den historischen Angaben der Bibel stehen.
Glaube
Gott wurde Mensch, Jesus starb stellvertretend für die Sünden der Welt und ist leibhaftig von den Toten auferstanden. Dieser Kern prägt unsere überkonfessionelle, der Schrift verpflichtete Perspektive.
Herkunft
Das Neue Testament entstand in einer jüdischen Welt. Diesen Reichtum neu zu entdecken und die Folgen der Ersatztheologie zu überwinden, ist ein zentrales Anliegen.
Einordnung
Israels Geschichte ist einzigartig und häufig von widersprüchlichen Interessen überlagert. Wir legen Wert auf eine ausgewogene, präzise Darstellung und einen korrekten Gebrauch historischer Begriffe.

01 · Antisemitismus
Antisemitismus ist eine Einstellung oder Handlung, bei der Menschen aufgrund ihrer jüdischen Herkunft oder ihres jüdischen Glaubens abgelehnt, diskriminiert oder unfair behandelt werden. Heute versteckt er sich häufig hinter Begriffen wie „Antiisraelismus“ oder „Antizionismus“.
Wir sind fest entschieden, Antisemitismus zu bekämpfen. Indem wir uns gegen Hass und Vorurteile stellen, fördern wir ein friedlicheres, respektvolleres und gerechteres Miteinander.

02 · Archäologie
Archäologie dokumentiert, analysiert, rekonstruiert und interpretiert materielle Überreste früherer Zivilisationen. Die Bibel beschreibt Gebäude, Siedlungen, Städte, Gesellschaften, Herrscher und Kriege.
Wie verhalten sich die Ergebnisse der Forschung zu den historischen und historiographischen Angaben der Bibel? Wir sind überzeugt, dass die Bibel auch unter kulturgeschichtlicher Perspektive vertrauenswürdig ist.

03 · Christentum
Der unverwechselbare Kern des Christentums liegt in drei eng zusammenhängenden Tatsachen: Gott wurde in Jesus von Nazareth Mensch. Jesus starb stellvertretend für die Sünden der Welt. Er ist leibhaftig von den Toten auferstanden.
Andere Religionen sagen häufig, der Mensch müsse zu Gott aufsteigen. Das Evangelium sagt das Gegenteil: Gott ist zum Menschen hinabgestiegen und schenkt die Erlösung. Grundlegende und aktuelle Themen des Christentums behandeln wir überkonfessionell und der Heiligen Schrift verpflichtet.

04 · Jüdische Wurzeln
Das Neue Testament wurde in einer jüdischen Welt geschrieben. Paulus, Petrus, Jakobus, Matthäus und Johannes waren Juden – ebenso Jesus. Sie dachten jüdisch, lebten in jüdischen Traditionen und feierten die biblischen Feste.
Die spätere Entfremdung von Kirche und Judentum sowie die Ersatztheologie raubten dem Christentum einen großen Teil seines geistlichen Reichtums. Diesen Irrtum aufzudecken und die jüdischen Wurzeln wiederzuentdecken, ist unser besonderes Anliegen.

05 · Geschichte Israels
Kaum ein Land hat eine so bewegte Geschichte wie Israel. Ihre Darstellung ist häufig von politischen und ideologischen Interessen überlagert. Deshalb ist uns eine ausgewogene und präzise Behandlung der Historie wichtig.
Dazu gehört auch ein korrekter Einsatz historischer Begriffe. So verwenden wir etwa den Begriff „Palästina“ nur für Zeiten und Zusammenhänge, in denen er historisch zutreffend ist.
Unsere Arbeitsweise
Wahrheit, Nachvollziehbarkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz bilden die Grundlage unserer Information. Dabei schließen Korrektheit und Wahrhaftigkeit eine leidenschaftliche Verbundenheit mit Israel und dem jüdischen Volk nicht aus.
Wahrheit, Nachvollziehbarkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz bilden die Basis unseres Wirkens.
Neue Entwicklungen, Techniken und Entdeckungen arbeiten wir kontinuierlich in unsere Informationen ein.
Korrektheit und Vertrauenswürdigkeit verbinden wir mit unserer Liebe zu Israel und zum jüdischen Volk.

Institut für Theologie und Judentum
Das Institut für Theologie und Judentum ist ein Projekt des Bibelseminars Bonn. Es vermittelt Kenntnisse über Judentum, Geschichte, Geographie, Kultur und Religion und damit über die jüdischen Wurzeln des Christentums.
Dazu gehören Informationsmaterial, Schulungen, Veranstaltungen, Seminare, Kongresse, Austauschprogramme, Forschungsprojekte und Partnerschaften mit christlichen Gemeinden und Einrichtungen der jüdischen Gemeinschaft.
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